Leaders for Equality

Führungskräfte nutzen Chancen

Sie wollen den Frauenanteil in Führungspositionen in Ihrem Unternehmen erhöhen? Sie sind auf der Suche nach weiteren Massnahmen, die über Frauenförderung hinausgehen? Sie wollen das Potential männlicher Führungskräfte für die Gleichstellungsarbeit erschliessen?

Unser Projekt „Leaders for Equality: Führungskräfte nutzen Chancen“ bietet Ihnen Antworten, Informationen und Interventionsmöglichkeiten. Unser Ziel ist es, Unternehmen beim Einbezug männlicher Führungskräfte in Gleichstellungsanliegen zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit unseren Projektunternehmen haben wir bemerkenswerte Erkenntnisse erlangt und innovative Massnahmen entwickelt, die wir hier interessierten Unternehmen, Führungskräften und Gleichstellungsverantwortlichen zur Verfügung stellen:

Informieren Sie sich zu Motivationen, Hindernissen und Aktivitäten aus unserer Forschung über Männer und Gleichstellung – und erhalten damit bislang unbekannte Erkenntnisse zum Gleichstellungsengagement männlicher Führungskräfte.

Männer haben keine Erfahrungen mit Gleichstellung? Weit gefehlt! Unsere Videointerviews mit männlichen Führungskräften laden zum Nachdenken und Nachahmen ein.

Geschlechterdialoge

Geschlechterdialoge Deutsch
   

Nutzen Sie unsere animierten Videos, um Geschlechterdialoge in Ihrem Unternehmen zu initiieren.

 

 

Genderinklusive Führungspraktiken

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Mit den Genderinklusiven Führungspraktiken können Sie in Ihrem Berufsalltag dazu beitragen, Gleichstellung zu gestalten.

Es geht hier ganz konkret darum, die Gleichstellungskultur im Unternehmen zu entwickeln, Fairness wenn nötig einzufordern, Frauen zu fördern und zu unterstützen und die Work-Life-Integration für Führungskräfte und Mitarbeitende zu erleichtern.


Blog to go

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Möchten Sie sich vertiefter mit der Thematik beschäftigen? Dann stöbern Sie gerne in unserem Blog: Hier finden Sie theoretisch fundierte sowie auch ganz praktische Beiträge zu unseren Projektergebnissen, Schlussfolgerungen und Interventionsideen

 

 

Da Frauen in Führungspositionen mitunter mit besonderen Herausforderungen zu tun haben, bieten wir Ihnen Unterstützung, um psychisch nachhaltigere Arbeitspraktiken zu entwickeln, die zu mehr Balance, Stabilität und Wohlbefinden führen.

Können wir Sie und Ihr Unternehmen beim Einbezug männlicher Führungskräfte in Gleichstellungsanliegen unterstützen, dann lassen Sie sie sich von unseren Angeboten inspirieren.

Wir freuen uns, wenn Sie uns auf Twitter und LinkedIn folgen. Und wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, sind Sie immer auf dem neusten Stand. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung.

Projektunternehmen

Im Rahmen des Projekts arbeiten wir mit Schweizer Unternehmen zusammen, um Strategien und Massnahmen für den Einbezug männlicher Führungskräfte zu entwickeln, erproben und vertiefen.

Feller AG + Schneider Electric (Schweiz) AG
Feller Logo      Schneider Logo

 

Feller AG ist der führende Schweizer Technologiepartner für die Elektroinstallationsbranche. Wer in der Schweiz lebt, kennt unsere Schalter und Steckdosen. Zeitlos im Design und von höchster Qualität, begleiten sie Menschen ein Leben lang. Wir entwickeln und produzieren seit über 100 Jahren Spitzenprodukte in Horgen und sind ein renommierter Arbeitgeber in der Region Zürichsee. Ergänzt wird unser Kerngeschäft durch innovative Elektronikprodukte und Systemlösungen in der Gebäudeautomation sowie Heimnetzwerke und Elektroverteilung. Dafür setzen sich täglich rund 420 Mitarbeitende ein. 

Feller ist Teil von Schneider Electric, einem der weltweit führenden Spezialisten für die digitale Transformation in den Bereichen Energiemanagement und Automatisierung. Schneider Electric bietet intelligente Lösungen für die Segmente Privathaushalt, Gebäudetechnik, Rechenzentrum sowie für Infrastrukturanbieter und die Industrie. Mit über 140.000 Mitarbeitenden und Niederlassungen in über 100 Ländern gehört Schneider Electric zu den weltweiten Marktführern im Energiemanagement, in der Mittel- und Niederspannung sowie bei der sicheren Stromversorgung und der Automatisierungstechnik. Wir bieten integrierte Effizienzlösungen, die Energie, Automation und Software nahtlos miteinander verbinden.

In der Schweiz hat die Schneider Electric Gruppe die Unternehmen Schneider Electric (Schweiz) AG und Feller AG sowie die Technologie-Marken APC und Gutor Electronic inne und beschäftigt mehr als 1’000 Mitarbeitende.


 
«Einer unserer Werte bei Schneider Electric ist "Embrace different – Vielfalt macht uns aus". Wir stehen zu 100% für Integration. Diskriminierung wird bei uns nicht toleriert. Wir glauben an Chancengleichheit für alle und überall. Geschlechter- und altersdurchmischte Teams sehen wir als einen wichtigen Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Deshalb fördern wir auch aktiv die Weiterentwicklung von Frauen und bieten mit unserer globalen Flex@Work Policy sehr gute Bedingungen, Berufs- und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Bei der Studie sind wir mit an Bord, da die Erhöhung des Frauenanteils für uns als Technologieunternehmen eine kontinuierliche Herausforderung ist, und wir möchten diesbezüglich alle sinnvollen Möglichkeiten ausschöpfen. Wir erwarten uns im Rahmen der Studie, auch durch den Einbezug unserer Führungskräfte, neue Ansatzpunkte und Ideen, wie wir dort gemeinsam vorwärtskommen können.»

Dr. Rasmus Oertel, HR Director, Schneider Electric Switzerland
Helvetia Versicherungen

Helvetia Logo DE

Helvetia Versicherungen mit Sitz in St.Gallen ist während den vergangenen 160 Jahren zu einer erfolgreichen, international tätigen Versicherungsgruppe gewachsen. Heute ist die Helvetia der führende Schweizer Allbranchenversicherer in der Schweiz. Über 6500 Mitarbeitende erbringen täglich ihre Dienstleistungen für mehr als 5 Millionen Kunden. 
 

 
«Helvetia respektiert und fördert die Vielfalt und Einzigartigkeit ihrer Mitarbeitenden. Die unterschiedlichen Ansichten führen zu einer positiven Reibung und innovativen Ideen. Wir sind überzeugt, dass wir Helvetia mit einer geschlechterdurchmischten Führung als agiles, kundenzentriertes und innovatives Unternehmen stärken und die gesetzten Ziele dadurch erreichen können. Darum wollen wir die Anzahl Frauen in Führungspositionen erhöhen. Von der Studie erhoffen wir uns konkrete Ansatzpunkte, wie wir die Führungskräfte mobilisieren und so das Thema Vielfalt gemeinsam vorwärtsbringen können.» 
 
Hans-Caspar Schegg, Head HR Business Partner International & 
Manuela Bärtsch Forster, Verantwortliche für Vielfalt
Genossenschaft Migros Ostschweiz

Migros Ostschweiz Logo

Die Genossenschaft Migros Ostschweiz ist eine der grössten von insgesamt zehn regionalen Genossenschaften der Migros-Gruppe. Sie hat ihren Hauptsitz in Gossau SG. Ihr Wirtschaftsgebiet umfasst die Kantone SG, AI, AR, TG, GR, SH und ZH sowie das Fürstentum Liechtenstein. Das Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen Supermarkt, Fachmarkt und Gastronomie sowie im Bildungs- und Freizeitsektor sehr erfolgreich tätig und beschäftigt rund 10'000 Mitarbeitende mit über 90 Nationalitäten.


 
«Mit einem Frauenanteil von rund 63% am Gesamtpersonalbestand ist die Migros "weiblich". Gleichzeitig liegt der Anteil an Frauen in Führungspositionen deutlich tiefer und nimmt mit steigender Hierarchiestufe gar noch ab. Und dies trotz im Landesgesamtarbeitsvertrag der Migros-Gruppe festgeschriebener Chancengleichheit und trotz Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 
Die Migros Ostschweiz zielt darauf ab, den Anteil an Frauen in Führungspositionen auf allen Führungsebenen deutlich anheben zu können. Deshalb kommt uns das Projekt "Leaders for Equality" der Universität St.Gallen sehr gelegen. Wir erhoffen uns konkrete Massnahmen zur Erreichung dieser Zielsetzung. Der dem Projekt zugrunde liegende Ansatz, männliche Führungskräfte bewusst und gezielt als Unterstützer zu nutzen, wirkt dabei vielversprechend.»

René Frei, Leiter Direktion Personelles
Fabienne Wullschleger, Leiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement / Mitarbeitendenberatung
Schweizerische Bundesbahnen SBB

SBB Logo

Die SBB ist das Rückgrat des Schweizer ÖV-Systems, der tägliche Bahnbetrieb ist unsere Basis. Seit über 100 Jahren transportiert die SBBMenschen und Güter. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag an die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir auch in Zeiten fortschreiben, in der sich die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft und auch die Mobilitätsbranche tief greifend verändern. So nehmen wir auch in Zukunft unsere Verantwortung für den öffentlichen Verkehr und die Schweiz wahr. Wir bringen täglich über 1,25 Millionen Reisende und 205 000 Tonnen Güter ans Ziel. Aber wir sind mehr als nur die Eisenbahn: 32 300 leidenschaftliche Mitarbeitende machen uns zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und arbeiten mit uns an unserer Vision für die Mobilität der Zukunft. Willkommen bei der SBB.
 


«Wirkliche und gelebte Chancengleichheit bedingt den Einbezug alle Geschlechter. Im gemeinsamen Diskurs sind alle Geschlechter gefordert, nach Lösungen zu suchen. Auch bei der SBB wurde in den letzten Jahren der Fokus auf Frauenförderung gelegt, um den konstant tiefen Frauenanteil zu erhöhen. Die Veränderung blieb bescheiden. Das Projekt ist für uns dann erfolgreich, wenn dadurch aufgezeigt werden kann, was die Hebel, Chance, Opportunitäten sein können, die die Chancengleichheit aller Geschlechtern zum Unternehmenserfolg beitragen können.»


Beirat

Das Projekt wird durch einen fünfköpfigen Beirat aus Expertinnen und Experten begleitet.

Beirat

Der Beirat setzt sich aus folgenden Expertinnen und Experten zusammen: 


Jürg Eggenberger Foto

Jürg Eggenberger
Geschäftsleiter Schweizer Kaderorganisation (SKO)

Jürg Eggenberger hat Ökonomie an der Universität Zürich studiert und hat einen Master in Services Marketing and Management sowie eine Weiterbildung in Organisationsentwicklung absolviert. Er ist seit 2013 Geschäftsleiter der Schweizer Kader Organisation SKO (www.sko.ch) und Stiftungsrat des sfb Bildungszentrums. Zuvor war er Rektor der Kalaidos Fachhochschule und in Geschäftsleitungsfunktionen sowie Verwaltungs- und Stiftungsräten verschiedener Branchen tätig. Er ist Mitautor des praxisorientierten Fachbuchs "Flexible Workforce - Fit für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt?".

«Warum mache ich mit? Erstens weil die SKO Ziele, Projekte und Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau unterstützen will. Zweitens weil der Frauenanteil auf Management-Ebene in der Schweiz trotz vieler Initiativen stagniert. Die Schweiz weist gegenüber EU-Ländern einen der geringsten Frauenanteile in Führungspositionen aus. An der Führungsqualität der Frauen kann es nicht liegen, dass der Frauenanteil in Führungspositionen nach wie vor schwach ist. Aus der Forschung ist seit längerem bekannt, dass gemischtgeschlechtliche Teams die Qualität in der Entscheidungsfindung erhöhen und für mehr Kreativität und Innovation sorgen sowie auch Marktbedürfnisse besser spiegeln. Auch aus demografischen Gründen macht es Sinn, den Anteil an Frauen im Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die Förderung von Frauen betrifft auch Männer. Sie fühlen sich bedroht, da Denkmuster aufgebrochen und Verhaltensweisen hinterfragt werden. Ihr Miteinbezug in Förderprogramme ist bisher mangelhaft. Sie müssen nachvollziehen können, was der Mehrwert der Frauenförderung für das Unternehmen und für sie als Betroffene ist, um Massnahmen unterstützen zu können. Das Projekt hat zum Ziel, diese Lücke abzudecken.»


 Andy Keel Porträt


Andy Keel, MSc, BA 
Initiator Gender Diversity Consulting Do-it-smart sowie Inhaber der Teilzeit AG 

Über 10 Jahre Erfahrung in der strategischen Verankerung und operativen Umsetzung von Flex Work und Gender Diversity in mittleren und grossen Unternehmen.

«Mit der Kampagne Teilzeitmann konnten bisher über 100'000 Männer zusätzlich in ein Teilzeitpensum gewonnen werden. Mit dieser Expertise war es für mich natürlich ein Muss, die Initiatoren bei diesem wichtigen Projekt zu unterstützen.


Betina Balitzki

Betina Balitzki
Leiterin Diversity Suva

Betina Balitzki ist eine passionierte und sehr erfahrene Senior Diversity Expertin, mit langjähriger Erfahrung innerhalb der Telekommunikation Branche. Ihre verschiedenen Rollen, z. Bsp. als Operations Executive,  HR Chefin, Produkt Managerin oder auch Area Sales Manager, ermöglichen es ihr heute umfangreich und mit tiefem Verständnis strategische, interkulturelle und menschliche Fragen zu stellen und zu beantworten.


Ihr Background ist im Bereich Wirtschaft und Sprachen. Ihren Master in Business hat sie an der Universität Den Haag absolviert und abgeschlossen. Diverse Weiterbildungen, z. Bsp. als Facilitator für Change und Innovation (IDEO) sowie Strategies for Female Leadership (IMD) und auch ein Abschluss als HBDI Coach II, helfen ihr im täglichen Umgang mit Menschen und in Projekten.

Durch ihre langjährige Verantwortung als Head of Diversity von 2009 bis 2015 bei der SWISSCOM AG, konnte sie ein grosses Netzwerk in der Schweizer Wirtschaft, in der Politik und im Bildungswesen aufbauen. Sie war Stiftungsrätin bei SWONET, Sponsorin von Generation CEO und unterstützt diverse Projekte an Universitäten zu Diversity und Inclusion.

«Menschen und Möglichkeiten ist meine Passion im Sinne von Vielfalt und zur Ermöglichung von maximaler Potentialnutzung und Innovation.»

Ihre Muttersprache ist Deutsch. Englisch und Holländisch sind ihr ans Herz gewachsen sowie ihr Mann und ihre Kinder, mit denen sie im Zentrum der Schweizer Hauptstadt Bern lebt.


Josef Dabernig

Josef Kruckenberg
Product Owner, Drupalista bei Liip

Josef arbeitet als Consultant für die Open Source Web Technologie Drupal sowie Scrum und weitere Agile Praktiken an der Schnittstelle zwischen interdisziplinären Teams.

"Chancengleichheit und ein diverses Team sind mir wichtig. Über die letzten Jahre Manager habe schätzen gelernt, mit unterschiedlichsten Menschen lokal und international zusammen zu arbeiten. Ich bin überzeugt dass wir und unsere Kunden nur profitieren können, wenn Leadership unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht oder Alter verteilt sind. Besonders spannend finde ich die Frage, inwieweit Selbstorganisation und Diversität zusammenhängen und freue mich daher auf spannende Forschungsergebnisse sowie einen regen Austausch im Projekt."


Seitz Yvonne Beirätin

Yvonne Seitz
Diversity-Expertin, Kolumnistin, Verwaltungsrätin und Dozentin sowie Head HR Abacus Research AG

Yvonne Seitz ist seit 2021 Head Human Resources bei der Abacus Research AG, wo Diversity - verstanden als Haltung, die unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt - schon seit jeher gelebt wurde. Zuvor baute sie bei der AXA – der grössten Schweizer Versicherung - das Diversity Management auf und erhielt dafür diverse Auszeichnungen wie u.a. den Prix Balance oder den Prix Egalité. Heute gibt sie ihr dabei erworbenes Wissen an diversen Hoch- und Fachhochschulen weiter. Zudem schreibt sie seit 6 Jahren als Kolumnistin über den Wandel in der Arbeitswelt und ist als Verwaltungsrätin tätig. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen stets der demografische, gesellschaftliche und technologische Wandel sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Personalpolitik. Zuvor war die zweifache Mutter während acht Jahren als Redaktorin, Moderatorin und Produzentin beim Schweizer Fernsehen SRF und bei 3sat tätig. Vom Magazin «Women in Business» wurde Yvonne Seitz im 2017 zu den Top 100 Frauen der Schweiz gewählt.

"Warum mach ich mit? Seit jeher bedeutet Diversity für mich das Zusammenbringen unterschiedlicher Blickwinkel. Dies, weil ich davon überzeugt bin, dass Perspektivenvielfalt zu mehr Innovation respektive zu besseren – weil umfassender durchdachten – Lösungen führt. Leider wird Diversity zu oft auf das Thema «Frauenförderung» reduziert. Diversity ist aber weitaus mehr: Es ist das Inkludieren von Unterschiedlichkeit, wobei alle Seiten voneinander profitieren können. In anderen Worten ausgedrückt: Wenn Diversity funktioniert, dann ergibt 1+1 = 3. Insofern ist es unabdingbar, auch die Stimme der Männer einfliessen zu lassen und genau hinzuhören, was von ihrer Seite her bezüglich Diversity an Fragestellungen respektive Ideen vorhanden sind. Denn die Zukunft wird von uns neue Denkmuster verlangen…und dazu braucht es das Mitdenken von Frauen UND Männer.“

 

Daniela Kugelmann 

Diana Kugelmann
Change Management- und Kommunikations-Expertin, HR Leiterin und Mitinhaberin eines Start-up Unternehmens

Diana Kugelmann hat Betriebswirtschaftslehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert. Als Beraterin, Change Managerin sowie in den letzten zehn Jahren als HR Leiterin und Mitglied der Geschäftsleitung in namenhaften Schweizer KMUs, begleitet sie Unternehmen in Veränderungs- und Transformationsprozessen in HR-Themen, im Change Management, der Kommunikation und im Culture Change. Darüber hinaus führt sie mit ihrem Mann ein innovatives Retail-Konzept in Zürich an der Europaallee.

«Warum mache ich mit? In meiner beruflichen Vergangenheit habe ich mich auch intensiver mit dem Thema «Zukunft der Arbeit» beschäftigt. Nicht nur aus demographischer Hinsicht und aufgrund des Fachkräftemangels sind wir immer mehr auf Frauen im Berufsleben angewiesen. Dass Frauen jedoch nach wie vor einen verhältnismässig geringen Anteil an Führungspositionen einnehmen, obwohl sie bereits mehr als die Hälfte aller Hochschulabsolventen ausmachen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Gleichzeitig habe ich in meinem Berufsleben viele tolle Männer kennengelernt, die Frauen und Männer wirklich gleichbehandeln möchten und dies in ihren Augen auch tatsächlich bereits tun. Die Fakten zum Thema Gleichstellung sprechen aktuell jedoch noch eine andere Sprache. Wie kommen wir hier nun zu einer Lösung bzw. gesellschaftlichen Entwicklung, die sich offensichtlich die meisten wünschen? Diese Herausforderung wird nur gemeinsam, ohne permanente Schuldzuweisungen, sondern unter Einbezug aller Geschlechter, also auch der Männer, erfolgreich gemeistert werden können. Dass dieses Forschungsprojekt hier ansetzt, finde ich genau den richtigen Weg und ich bin sehr gespannt auf die Antworten.»


Kooperationspartner

Die Handelszeitung und die Schweizer Kaderorganisation sind zudem strategische Partner dieses Projekts.

Handelszeitung

Handelszeitung

Die Handelszeitung ist die grösste Wirtschaftszeitung der Schweiz. Sie liefert ihren Leserinnen und Lesern jede Woche wertvolle und nützliche Informationen zu Börse, Karriere, Geldanlage und Führung. Dazu bietet die Redaktion relevante Primeurs aus der Welt der Unternehmen sowie recherchierte Branchen- und Firmengeschichten. Ihre Meinungsartikel sind ein liberaler Kompass im wirtschaftspolitischen Alltag. Die Handelszeitung besteht seit dem Jahr 1861.

 
«Die Handelszeitung begleitet das Thema «Diversity» in der Wirtschaft seit vielen Jahren journalistisch. Die Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, die zu mehr Chancengleichheit in der Wirtschaftswelt führen, kann eine Inspiration für Leserinnen und Leser sein.»

Stefan Mair, Ressortleiter Management Handelszeitung

Schweizer Kaderorganisation

Die Schweizerische Kaderorganisation SKO fördert die Interessen von Führungskräften und all jenen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen. Mit rund 11'000 Mitglieder:innen und Unternehmenspartner:innen ist die SKO das grösste branchenunabhängige Netzwerk von Menschen mit Führungsverantwortung, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen wollen. Wir fördern den Austausch und den Know-How-Transfer zwischen engagierten Führungskräften - persönlich und online - für nachhaltige Führung und eine wettbewerbsfähige Schweiz. Als Mitglied begleitet die SKO Sie auf Ihrem Karriereweg, macht Sie fit für die Herausforderungen einer digitalisierten, globalisierten und sich ständig verändernden Arbeitswelt und unterstützt Sie in Ihrer Kompetenzentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit. Darüber hinaus profitieren die Mitglieder von wertvollen Dienstleistungen wie Rechtsberatung und Coaching zu Führungs- und Karrierefragen sowie von regelmässigen Networking-Events, Beratung, Mentoring und gezielten Weiterbildungen in der ganzen Schweiz.

"Mehr Frauen in Führungspositionen ist ein Ziel der SKO. In der Schweiz sind kaum Fortschritte zu erkennen, wenn es darum geht, ein angemessenes Angebot an oberen Führungspositionen für Frauen bereitzustellen. Nach wie vor gilt: Je höher die Führungsebene, desto geringer ist der Frauenanteil. Eine Verbesserung ist nur durch gezielte Zusammenarbeit möglich. Je aktueller das Thema ist - und je mehr vor allem Männer den Vorteil einer ausgewogenen Geschlechterverteilung in Führungspositionen erkennen und sich dafür einsetzen - desto mehr gewinnt das Konzept an Bekanntheit und damit an Attraktivität. Die SKO setzt sich dafür ein, das Potenzial von Frauen besser zu nutzen. Diversität, aber auch Gleichstellung und Work-Life-Balance im Management sind notwendig - für den Erfolg von Unternehmen wie für die nachhaltige Entwicklung des Werkplatzes Schweiz."

Jürg Eggenberger, Geschäftsführer Schweizerische Management Organisation


Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt das Projekt 
«Leaders for Equality» mit Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz.

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